Wie verändert sich unser Leben, wenn aus Kindern Teenager werden?

Die Zeit in der Kinder zu Teenager werden ist eine prägende Zeit sowohl für die Kinder als auch für die Eltern. Das Leben von Eltern verändert sich genauso wie das der Kinder. Zwischen Hormonchaos, Stimmungsschwankungen und Abnabelungsprozessen, ist es nicht immer einfach in seiner eigenen Mitte als Mama zu bleiben.


Wenn die Zeit mit Freunden immer wichtiger wird

Wenn Kinder in die Pubertät kommen ist das oft ein schleichender Prozess. Da wird immer mehr Zeit alleine im eigenen Zimmer anstatt gemeinsam im Wohnzimmer verbracht. Da ist die Zeit mit Freunden viel wichtiger als Zeit mit den Eltern zu verbringen. Stundenlange Telefonate mit Freunden, viel Zeit wird mit chillen, fernsehen und Handy daddeln verbracht. Kuschelzeit mit Mama kommt nur noch sehr selten vor. Dieser Prozess ist oft so schleichend, das wir das erst mal gar nicht so richtig bewusst wahrnehmen. Erst wenn die Zimmertür immer häufiger geschlossen ist und wir wahrnehmen, wieviel Zeit wir plötzlich übrig haben, wird uns bewusst, dass aus dem Kind ein Teeanger geworden ist.


Zeit mit Freunden zu verbringen ist extrem wichtig, gerade für Teenager. Entwicklungspsychologisch gesehen verstärkt sich der Einfluss der gleichaltrigen Freundinnen und Freunde in der Pubertät. Durch den Abnabelungsprozess zu den Eltern, brauchen Teenager den Kontakt und den Austausch zu Gleichaltrigen. Diese sogenannten Peergroups beeinflussen das Verhalten von Kindern und Jugendlichen und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit und ihrer Identität. Die aktuelle Zeit war extrem schwierig für Kinder in der Pubertät. Durch die monatelange soziale Isolation hat der so wichtige Austausch mit den Peergroups nur bedingt stattfinden können.


Hormonchaos

Stimmungsschwankungen gehören zur Pubertät dazu. Die Laune kann sich innerhalb von wenigen Minuten von himmelhoch-jauchzend zu zu-tode-betrübt ändern. Verantwortlich dafür sind die hormonellen Veränderungen im Körper. Oftmals treffen Wechseljahre und Pubertät gleichzeitig aufeinander. Dies kann dann zu einer hochexplosiven Mischung führen. Wenn Mütter und Kinder sich gleichzeitig in Veränderungsprozessen bzw. Umbruchphasen befinden führt das zu viel gegenseitigem Unverständnis. Wenn Kinder in die Pubertät kommen verändert sich das komplette Familiengefüge. Die angestammten Plätze im Familiensystem werden einmal komplett durcheinander gewürfelt und neu sortiert. Kinder machen sich auf den Weg zu ihrer eigenen Identität und finden ihrem Platz im Leben.


Mütter müssen sich mit der neuen Situation erst einmal arrangieren. Da ist plötzlich wieder viel mehr Zeit für sich selbst, wenn die Kinder einen immer weniger brauchen. Vielleicht entstehen hier auch Ängste und Traurigkeit darüber, wie es werden wird, wenn die Kinder das Haus verlassen. Vielleicht tauchen auch Fragen danach auf, was man im Leben noch erreichen möchte, oder wo sich Unzufriedenheit breit gemacht hat.


Neue Wege

Zwischen all den Veränderungen, die mit der Pubertät der Kinder einhergehen, ist es schwierig in der eigenen Mitte zu bleiben und all die Stimmungsschwankungen nicht auf sich selbst zu beziehen. Was brauchst Du um bei Dir bleiben zu können? Was brauchst Du um ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen, auch wenn die Kinder das Haus verlassen haben? All diesen Fragen gehen wir näher auf den Grund in meinem neuen 3-monatigen Mentoring Programm für Mamas von Teenagern. Gerne kannst Du Dir Dein kostenloses Klarheitsgespräch buchen. Nähere Infos findest Du hier https://www.beziehungsweise-danielagirg.de/mentoring-programme


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